I colori del Novecento: Prokofjew, Ravel, Sibelius in Rom I colori del Novecento: Prokofjew, Ravel, Sibelius in Rom
Auditorio Parco della Musica Sala Santa Cecilia
Roma

I colori del Novecento: Prokofjew, Ravel, Sibelius in Rom

Verschiedene Termine

Auditorio Parco della Musica Sala Santa Cecilia

Viale Pietro de Coubertin 30 , Roma, Roma

Prokofiev

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Über die Veranstaltung

Im berühmten und prestigeträchtigen Auditorium Parco della Musica in Rom spielen das Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia und die Pianistin Martha Argerich unter der Leitung von Antonio Pappano Musik von Prokofjew, Ravel und Sibelius.

Programm

  • Prokofjew, Sergei Sergejewitsch – Sinfonia n. 1 “Classica”
  • Ravel, Maurice – Concerto in Sol
  • Sibelius, Jean – Sinfonia n.5
Programmänderung vorbehalten

Künstler

Dirigent: Pappano, Antonio

Antonio Pappano ist derzeit Musikdirektor des Royal Opera House, Covent Garden, und damit der jüngste Dirigent, der jemals in diese Position berufen wurde. Zuvor war er Musikdirektor des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel und der Norwegischen Oper sowie Erster Gastdirigent des Israel Philharmonic Orchestra.

Pappano wurde als Sohn italienischer Eltern in London geboren, lebte aber seit seinem 13. Lebensjahr in den Vereinigten Staaten und wurde nach seiner Arbeit als Pianist und Assistenzdirigent schnell an Theatern in aller Welt engagiert. Vor allem war er Assistent von Daniel Barenboim bei mehreren Produktionen der Bayreuther Festspiele.

Parallel zu seinen Verpflichtungen am Royal Opera House ist Antonio Pappano Musikdirektor des Orchesters der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom.

Orchester: Orchester der Nationalen Akademie von Santa Cecilia

Das 1908 gegründete, weltberühmte Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia wurde von einigen der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts dirigiert, darunter Sibelius, Mahler und Strauss, später Riccardo Muti, Valery Gergiev und Kurt Masur.

Sir Antonio Pappano ist seit 2005 Chefdirigent des Orchestra dell' Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Die äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit führte das Orchester zu Musikfestivals wie den Proms in London und den Luzerner und Salzburger Festspielen sowie in Konzertsäle wie das Concertgebouw in Amsterdam, die Philharmonie in Berlin und den Musikverein in Wien. Das Orchester hat seine Heimat im beeindruckenden Auditorium Parco della Musica in Rom.

Pianist: Argerich, Martha

Obwohl sie das Rampenlicht meist meidet, gilt die argentinische Pianisten Martha Argerich als eine der besten Pianistinnen unserer Zeit.

Bereits mit drei Jahren erhielt Martha Argerich den ersten Unterricht in Buenos Aires bei Scaramuza und debütierte 1949 mit einem Werk für Klavier und Orchester in Buenos Aires. 1955 kam sie mit ihrer Familie nach Europa und setzte ihr Studium in Wien bei Friedrich Gulda fort. Mit etwa 20 Jahren geriet sie in eine Lebenskrise, die bewirkte, dass sie sich vollständig aus dem Konzertbetrieb zurückzog.

Erst 1964 gelang es u.a. auch durch die Intervention ihres Lehrers Stefan Askenase, dass sie sich wieder der Öffentlichkeit zeigte. 1965 wurde sie durch den Gewinn des 1. Preises beim Chopin-Wettbewerb weltbekannt.

Argerich ist für ihr temperamentvolles Spiel bekannt. Für viele Kritiker, etwa Joachim Kaiser, gilt sie als die feurigste und virtuoseste Pianistin der Gegenwart, die in guten Momenten selbst ihr großes Vorbild Vladimir Horowitz in den Schatten stellen könne. 2005 erhielt sie die renommierte Auszeichnung Praemium Imperiale, den „Nobelpreis der Künste“.

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