Hagen Quartett im Palais im Großen Gart Dresden Hagen Quartett im Palais im Großen Gart Dresden
Palais im Großen Garten Main Hall
Dresden

Hagen Quartett im Palais im Großen Gart Dresden

Verschiedene Termine

Palais im Großen Garten Main Hall

Hauptpalais / Am Palaisteich, Dresden, Dresden

Hagen Quartett

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Über die Veranstaltung

Goethes berühmte Definition des Streichquartetts — "Man hört vier vernünftige Menschen, die sich miteinander unterhalten, und glaubt, aus ihrer Rede etwas zu gewinnen" — wird selten so überzeugend verkörpert wie vom Hagen Quartett, das ursprünglich in den 1970er Jahren in Salzburg von vier Geschwistern gegründet wurde, von denen drei noch immer Mitglieder sind und sich nach wie vor leidenschaftlich für die Quartettform einsetzen. Für ihr Konzert im Palais im Großen Garten hat sich dieses außergewöhnliche Ensemble zwei der "Preußischen Quartette" Mozarts ausgesucht, die — angeblich — im Auftrag des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. entstanden sind. Ob das nun stimmt oder nicht, sie waren jedenfalls ein großer Schritt in Richtung Gleichberechtigung der vier Stimmen des Streichquartetts. Außerdem wird Schostakowitschs vorletztes Streichquartett zu hören sein, das 1973 in Leningrad uraufgeführt wurde und gleichermaßen heiter und nachdenklich ernst ist.

Programm

  • Mozart, Wolfgang Amadeus – String Quartet No. 14 G-major K. 387 (»Spring«)
  • Mozart, Wolfgang Amadeus – String Quartet in D Minor, K. 421
  • Schostakowitsch, Dmitri Dmitrijewitsch – String Quartet No. 14 in F-sharp major, op. 142
Programmänderung vorbehalten

Künstler

Quartett: Hagen Quartett

In seinen interpretatorischen Erwägungen und in seinem ganzen musik-moralischen Auftreten behauptet das Hagen Quartett aus Salzburg seit 24 Jahren einen künstlerischen Weg des couragierten Ausgleichs.

Couragiert, weil es bei der Wahl und Ausarbeitung seines Repertoires einem kollektiven Gewissen gefolgt ist, dem das große Erbe ebenso wesentlich zu sein schien wie die unbequemen Herausforderungen der zeitgenössischen Quartettliteratur. Und couragiert auch insofern, als schon die vier Hagen-Geschwister und Gründungsmitglieder die jeweils anstehenden Fragen der Themensatz- und Werkcharakterisierung mit jenem wissenden Enthusiasmus beantworteten, der unbesorgten Musikanten verdächtig, dem ehrgeizig-verkrampften Spieler unerreichbar ist.

Auf der Grundlage des Erlernten fanden die vier Instrumentalisten ? gleichsam aus einem musisch vorgewärmten Familienhaus eines Bratschisten ? zu interpretatorischen Schlussfolgerungen, die den bekannten Varianten des Quartettspiels eine entschieden persönliche Wendung verliehen.

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